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AMOS BURN – Der beste Amateur seiner Zeit

AMOS BURN * 1848   + 1925


 Foto: 4.bp.blogspot com
Amos Burn wurde in der englischen Stadt Hull am 31. Dezember 1848 geboren.

 

………..

 

Fotos: http://3.bp.blogspot.com

Geburtsort von Amos Burn: Hull, England, heute.

Er lernte Schach mit 16 Jahren und spielte zunächst nur auf lokalen Turnieren, die er fast alle gewann.

Trotzdem entschied er sich gegen eine finanziell unsichere Karriere als Berufsspieler und erlernte den Beruf eines Kaufmannes.

Durch häufige geschäftliche Auslandsreisen gab es mehrjährige Pausen zwischen seinen Auftritten in der Turnierarena.

 

 

Im Alter von 21 Jahren zog er nach London.

Es war einer der bedeutendsten Persönlichkeiten des späten neunzehnten Jahrhunderts sowohl als Spieler als auch Schriftsteller.

Der damalige (inoffizielle) Weltmeister Wilhelm Steinitz  wurde dort sein Schachlehrer, und er nahm dessen Stil an, wobei er sich besonders durch seine hervorragenden defensiven Fähigkeiten auszeichnete.

Ausserdem entwickelte er sich als Anhänger der von Steinitz formulierten Prinzipien des Positionsspieles.

 


Karikatur:  Amos Brennen Cartoon

 

In seinem Buch „Die Praxis meines Systems“

 

 

erwähnt Nimzowitsch ihn als “einen der sechs besten defensiven Spieler.”

 

1886 hielt er Wettkämpfe gegen Henry Edward Bird (9:9)

 

 

 

und George Henry Mackenzie (4:4 bei 2 Remisen)

 

 

 

 

Seinen ersten internationalen Erfolg erspielte er im Londoner Turnier von 1887 durch seinen geteilten Sieg mit Isidor Gunsberg, vor Joseph Henry Blackburne und Johannes Zukertort.

 

 

Im Amsterdamer Trunier 1889 belegte er den ersten Platz (vor dem jungen Emanuel Lasker) und wurde Zweiter in Breslau 1889 (hinter Siegbert Tarrasch).

Ein Freundschaftsturnier zwischen Amos Burn und John Owen

Auch nahm er  im Jahre 1895 an dem Turnier in Hastings teil, das stärkste Turnier zu jener Zeit, und erzielte den zwölften Rang mit 9 ½ Punkten aus 21.

 

Amos Burn der 2. von rechts stehend

 

Foto: 3.bp.blogspot.com
Sein wohl grösster Erfolg war der Sieg bei dem DSB-Kongress in Köln 1898,

bei dem er Rudolf Charousek, Mikhail Chigorin, Carl Schlechter, Janowski und David Steinitz hinter sich liess.

 

Internationales Turnier

 

 

Quelle: ChessBase-Datenbank / Helga und Hans Werner Luft

 

San Sebastian 1911. Amos Burn, im Hintergrund stehend, ist der erste von links.

 

 

Foto: 1.bp.blogspot.com

 

Nach der  Teilnahme an dem Turnier in Breslau im Jahre 1912, bei dem er nur den 12. Platz belegte, beendete er seine internationale Schachkarriere, weil seine Spielstärke erheblich nachliess. Allerdings war er damals schon 64 Jahre alt.

 

Foto: 1.bp.blogspot.com

 

Von 1913 bis zu seinem Tod schrieb er die Schachspalte in dem Magazin

„The Field“.

 

Aber er bezeichnete sich nie als Berufsspieler.

 

Amos Burn starb in Hammersmith, London, am 25. November 1925.

Statistik und Daten:

Seine beste historische ELO-Zahl mit 2728 Punkten erreichte er im Oktober 1900.

Anzahl der Spiele in der Datenbank: 435

Zeitraum: 1866-1912

Nach ihm ist eine Variante der Französischen Verteidigung benannt, die nach  den Zügen 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sc3 Sf6 4.Lg5 d5xe4 entsteht:

 



Eine 972 Seiten lange Biographie über Amos Burn in englischer Sprache wurde von Richard Foster veröffentlicht. Es ist einer der komplettesten Biographien und enthält auch alle bekannten Partien des Meisters Amos Burn,  entsprechend kommentiert:

 


Phrasen und Anekdoten über/von AMOS BURN:

 

Sein Spitzname war Bulldog oder “The Highwayman“.

“Ich hatte nie die Gelegenheit, gegen einen völlig gesunden Gegner zu gewinnen.”

Eines seiner letzten Bilder:

 

 

Foto: 1.bp.blogspot.com

 

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Quellen:Quilmes, Argentinien, Wikipedia.org

 

Sitges (Barcelona), im November 2011


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