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Arbeit oder Talent?

Auf Basis des Buches von John C. Maxwell, USA

 

 

Eine schachliche Interpretation von Alan Berrocal, Mexiko:



Versuchen Sie zu definieren,  was es bedeutet, Talent zu haben, und Sie werden feststellen, dass es nicht einfach ist. Es gibt wohl einen Satz, den ich aufschlussreich finde:
„Talent ist etwas, dass mit Leichtigkeit ausgeführt wird, wobei sich andere schwertun.“
Zum Beispiel gibt es ein Kind, das ein natürliches Talent für die Mathematik hat, im Gegensatz zu dem einen oder anderen, dem jegliches Haushaltsgerät nicht widerstehen kann, egal wie sehr es auch beschädigt ist. Ist es gut, talentiert sein? Es scheint natürlich und logisch, ja zu sagen. Und es ist einleuchtend.
Es scheint offensichtlich, aber muss nicht sein.      
         
Foto: freelibros.com 
Francisco Umbral, eigentlich Francisco Pérez Martínez (* 11. Mai1932 in Madrid;† 28. August 2007 ebenda), war ein spanischer Kolumnist und einer der bekanntesten zeitgenössischen Schriftsteller Spaniens.) 
 

sagte etwas, das widersprüchlich erscheint:

 

“Das Talent ist weitgehend eine Frage der Beharrlichkeit.”

 

 

In den 50iger bis Anfang der 60iger Jahre war die Mehrheit von dem Schachtalent  des Meisters Michail Tal geblendet und mit seiner brillanten Spielweise entzauberte er alle, die sich ihm in den Weg stellten.

Auch schlug er 1960 den Weltmeister Michail Botwinnik, einen harten, ernsten und methodischen Gegner, über den ein Wirbelwind fegte. Millionen von Anhängern waren begeistert von dem Schachstil Tal’s, einem Genie des Schachbrettes.

 

 

Foto: chessbase.de

 

Alle außer dem entthronten Meister Botwinnik, der sein Recht  auf das Revanchematch ein Jahr später geltend machte.

Die Nobelpreisträgerin für Literatur Doris Lessing (* 1919)

 

 

Foto: smh.com.au

 

sagte mir persönlich einmal etwas, das mir sehr gut gefiel:

 

„Es gibt keinen Mangel an Talent, sondern an Beharrlichkeit“.

 

In Falle von Botwinnik mangelten Beharrlichkeit und Ausdauer keineswegs.

Schon einen Tag später, also nach der Niederlage gegen seinen Rivalen, fing er mit der Vorbereitung des Revanchekampfes an: Was waren seine Schwächen, was sind seine Stärken, bei welchen Zügen tat er sich schwer…..

Als beide Gegner wieder 1961 aufeinander trafen, wurde Michail Tal klar besiegt.

 

 

       Er wurde nie mehr Weltmeister. Nicht, dass er unvorbreitet in das neue Finale gegangen war, aber er erreichte nicht das Niveau der Arbeit und Ausdauer von Botwinnik.

Da sich langsam wieder ein neues Jahr nähert und üblicherweiser die Zeit kommt, neue Vorsätze zu fassen, würde ich den Talentierten einen Rat geben: sie sollten konstant, beharrlich und ausdauernd sein, denn zu viel Talent macht uns manchmal zu zuversichtlich.

 

Und für diejenigen, die beharrlich sind … Für sie erteile ich keinen Rat sondern darf nur gratulieren!

 

 

Perserverancia – Beharrlichkeit

 

gemalt von Elena Mihajlova

signiert von Judit Polgar

 

*********

 

Sitges (Barcelona), im November 2011

Comments

Comment from Erich Hebel
Time November 12, 2011 at 2:43 pm

Hallo Frank !
2 Sätze in deinem Beitrag fallen mir besonders auf :
1)Talent ist etwas, das mit Leichtigkeit ausgeführt wird, wobei sich andere schwertun
2) Das Talent ist weitgehend eine Frage der Beharrlichkeit

Den ersten Satz würde ich bestätigen
Den 2-ten nicht, er ist naiv gedacht !

Gut, man kann ein Handwerk lernen, auch sehr gut, wenn man fleissig und beharrlich ist.
Da weiss ich, wovon ich rede.
Sobald es aber ins Künstlerische geht, auch beim Handwerk, braucht es
Talent und Begabung, sonst wird das nichts, da kann man noch so beharrlich sein !
Auch zum Fremdsprachen -lernen braucht man Talent bzw Begabung, es sei denn,
man lebt viele Jahre im Lande, so wie du in Spanien
Ebenfalls zum Schachspielen muss man begabt sein, Grundlagen kann man lernen,
aber Stellungsgefühl und Intuition muss einem gegeben sein. Noch so fleissiges
Studium macht noch keinen Meister !
Weiter würde ich meinen:
Talent alleine, ohne Fleiss, bleibt meist im Mittelmass !
Talent und Fleiss macht den Meister wenn man dazu auch belastbar ist !
Fleiss ohne Talent ergibt meist ein stümperhaftes Produkt, schlimm ,
wenn man das ertragen muss, z.B im Theater. Alt-Stars, wie Sänger,
deren Zeit vorbei ist, die Stimme verbraucht, die trotzdem nicht aufhören können !
Mit Fleiss und Beharrlichkeit ist da nichtsmehr zu machen
Mein erster Klavierlehrer meinte: Du musst fleissig üben, dass wird das was rechtes,
wenn nicht, hast du nicht genug geübt Er war ein “Dummkopf” !!

Nehme an, dass in dem Buch: Talent is never enough dies ausführlich beschrieben wird !
EIGENTLICH KEINE FRAGE !

Dein Beitrag bietet wieder mal Anregung, sich darüber klar zu werden, OK !
Beste Grüsse ! Erich

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